Karl-Rehbein-Schule

Gymnasium der Stadt Hanau

Kunst- oder Kreativstudium? … zukunft@kunst.de

 

Welche Möglichkeiten bieten sich mir als Kunst- oder Designbegeisterte nach der Schule? Gibt es eine Ausbildung, wenn ich mein künstlerisches Talent mit pädagogischen oder therapeutischen Inhalten verknüpfen möchte? Möchte ich frei oder angewandt, beispielsweise als Industrie-, Produkt- oder Modedesigner arbeiten?
Ob als Maler, Web-Designer oder Schmuckgestalter– das Berufsfeld Kunst und Design bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Modalitäten sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich, die Studienplätze sind hart umkämpft. Umso wichtiger ist es, früh über die beruflichen Möglichkeiten Bescheid zu wissen.
Für die beiden Kunst-Leistungskurse und interessierte OberstufenschülerInnen bot die Kunstfachschaft in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Veranstaltung zukunft@kunst.de an, die sich jährlich im Frühjahr mit wechselnden Gästen wiederholt.
Die Fachschaft Kunst lud dafür vier „Expertinnen“ ein. Sie stellten bei Tee und Kuchen in zukunft@kunst.de eine Auswahl an Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor, boten einen spannenden Einblick in ihre Bewerbungsmappen und zeigten, wie der Einstieg gelingen kann.

Die ehemaligen KRS-Schülerinnen Barbara Hoff, Marijke Jacobs , Anna Maxeiner und Alicia Stock waren nur zu gerne bereit von ihren Erfahrungen zu berichten. Barbara Hoff, erläuterte die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der Zeichenakademie, Hanau.
Marijke Jacobs, die mittlerweile selbst Kunstpädagogik für das Lehramt an Gymnasien an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt studiert, begeisterte die SchülerInnen mit ihrer Vorstellung eines Lehramtsstudiengangs für das Fach Kunst. Anna Maxeiner beeindruckte mit ihrer breitgefächerten und unkonventionellen Mappe die Zuhörer, sie studiert Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Auch Alicia Stock, die an der privaten european school of design in Frankfurt Kommunikationsdesign studiert, präsentierte ihre Bewerbungsmappe und einige aktuelle Studienarbeiten.
Die größte Hürde für alle Kunst- und Designstudiengänge, so ein Ergebnis des Gesprächs, sind die Auswahlverfahren. Hierfür ist meist eine Mappe mit künstlerischen Arbeitsproben in Form von Collagen, Skizzen oder Fotografien erforderlich. Diese Mappe ist entweder die Eintrittskarte zur oder Bestandteil der künstlerischen Aufnahmeprüfung, welche dann wiederum über die Zulassung zum Studium entscheidet. Die Frauen hatten ihre Mappen mitgebracht und die SchülerInnen konnten persönliche Fragen stellen; denn schon im letzten Jahr der Schule kann mit Unterstützung der Kunstlehrkräfte der KRS daran gearbeitet werden.

Christine Biehler, Max Großmann und Anna Münz-Müller

 

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