Karl-Rehbein-Schule

Gymnasium der Stadt Hanau

Schulsiegel und Profilklassen

Die Karl-Rehbein-Schule wurde mit einer Reihe von Schulsiegeln ausgezeichnet. Die einzelnen Siegel werden im Folgenden genauer erklärt.

KRS als Botschafterschule für das Europäische Parlament

Die Botschafterschulen für das Europäische Parlament, die nach einem Bewerbungsprozess vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments ausgewählt werden, streben an, ein europaweites Netzwerk zwischen Schulen aufzubauen. Zurzeit gibt es ca. 80 Botschafterschulen deutschlandweit, zu denen auch die Karl-Rehbein-Schule Hanau seit kurzem zählt.
Ziel der Botschafterschulen ist es, neben der Wissensvermittlung über die parlamentarische Demokratie in Europa und die Werte der Unionsbürgerschaft, den Aufbau einer aktiven europäischen Bürgerschaft durch regelmäßigen Kontakt mit Botschafterschulen und dem Europäischen Parlament zu fördern.
Um jenes europäische Bewusstsein sowie eine aktive Beteiligung aller KRS-Schüler:innen zu stärken, haben sich KRS-Schüler:innen zu Juniorbotschafter:innen des Europäischen Parlaments ausgebildet. Die Aufgabe der Botschafter:innen besteht nun darin, bei den Europa-Informationsangeboten sowie europäischen Projekttagen in der KRS mitzuwirken und diese zu betreuen. Unterstützt werden sie vom Seniorbotschafter Herr Etienne Emmert und von der Seniorbotschafterin Frau Pinar Pamukci, die jegliche europäische Aktivitäten an der KRS koordinieren und mit dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Kontakt stehen.

KRS erfolgreich als Erasmus+ Schule akkreditiert

Die Förderung der europaweiten Zusammenarbeit in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Anliegen der Europäischen Union. Erasmus+ fördert Schulen und andere Einrichtungen, die im Bereich der Schulbildung tätig sind und Auslandsaufenthalte (so genannte Mobilitäten) für Lehrkräfte als auch Schüler:innen durchführen wollen. Dabei können Schulen aus einer breiten Palette von Aktivitäten frei wählen: Von Lehrkräftefortbildungen oder Hospitationen an Partnerschulen über Schüleraustauschprogramme für Gruppen oder einzelne Schüler:innen bis hin zu Auslands-Schülerpraktika.
Zwischen 2021 und 2027 steht dazu ein Gesamtbudget von ca. 26 Milliarden Euro zur Verfügung.
Erasmus+ soll lebenslanges Lernen fördern, nachhaltiges Wachstum ermöglichen, sozialen Zusammenhalt und die europäische Identität stärken sowie Innovationen vorantreiben. Im Zentrum des Programms stehen dabei die Themen Inklusion und Diversität, Digitalisierung, politische Bildung und Nachhaltigkeit, die eng miteinander verbunden sind.
Die Akkreditierung für den Schulbereich erleichtert den Zugang zu europäischem Austausch. Sie ist für Schulen die erste Wahl, wenn es um die Entscheidung für einen Förderweg geht. Einmal akkreditiert, können Schulen bis 2027 regelmäßig sogenannte „Mobilitäten“ finanzieren. Mit einer Akkreditierung, die wie eine Mitgliedschaft bei Erasmus+ zu sehen ist, kann eine Einrichtung im weiteren Verlauf des Programms jährlich in einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Begegnungen beantragen.
Das EU-Programm Erasmus+ unterstützt das lebenslange Lernen, um die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung von Menschen in Europa zu fördern. Schulen in Europa sollen die Chance erhalten, im Ausland zu lernen, zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder einen Freiwilligendienst zu leisten.
Erasmus+ stärkt und fördert:

  • die europäische Dimension des Lehrens und Lernens
  • Werte wie Integration und Vielfalt, Toleranz und demokratische Teilhabe
  • digitales Lernen
  • ökologische Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Verhalten
  • das Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die Vielfalt
  • die Entwicklung professioneller Netzwerke in ganz Europa.

Damit sollen noch mehr Schulen, Lehrkräfte wie auch Schüler:innen in Zukunft von europäischem Austausch profitieren.
Im Rahmen von Mobilitätsprojekten können Schüler:innen und Personal an Auslandsaufenthalten zu Lernzwecken (Job Shadowing, Workshop, Projekte mit Partnerschulen und europäischen Schulen) teilnehmen. Der digitale Austausch für Schulen und Kitas wird durch das europäische Schulnetzwerk eTwinning mit einer sicheren Lernplattform unterstützt. Weitere Fördermöglichkeiten für Einrichtungen der Schulbildung stehen in Brüssel zur Verfügung.

MINT und MINT-Digital

MINT ist die Abkürzung für „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“. Neben dem herausragenden musikalischen oder sportlichen Angebot finden an der Karl-Rehbein-Schule immer mehr Projekte statt, die dem Bereich der MINT-Fächer zugeordnet werden können.

So nehmen Schülerinnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften an vielen Wettbewerben teil. Chemie-Olympiade oder Physik-Wettbewerbe gehören zum Standard. In Informatik wird an den Aufgaben des Bundeswettbewerbs Informatik oder dem Informatik-Biber geknobelt.

Es finden immer wieder Projekte statt, in denen mit außerschulischen Partnern gearbeitet wird: Dies reicht von Aktionen wie Alt-und-Jung-Am-Computer während der Projektwoche hin zu Projekten der Pfiffikus-AGs Erdkunde und Informatik in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Hanau.

Die Karl-Rehbein-Schule ist darüber hinaus aus technischer Sicht in besonderer Weise ausgestattet: Digitale Tafeln stehen in vielen Räumen zur Verfügung, die Verwendung von Schwanenhalskameras gehört zum Alltag, Internet gibt es in fast jedem Klassenraum. Nicht nur das: Vor Kurzem entwickelte eine Arbeitsgruppe an Lehrkräften ein Konzept für eine Tabletklasse, womit der Grundstein für eine weitere technische Neuerung gelegt wurde.

Seit Kurzem verfügt die Karl-Rehbein-Schule über LEGO-Mindstorms-Bausätze, die in besonderer Weise genutzt werden sollen, die technische Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zu entfachen.

Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“

„Die Initiative »MINT Zukunft schaffen!« will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.“

Quelle: mintzukunftschaffen.de

KRS ist MINT-freundliche und MINT-freundliche Digitale Schule

Im November 2018 wurde die Karl-Rehbein-Schule als MINT-freundliche Schule zertifiziert. Seit 2019 ist sie zudem MINT freundliche Digitale Schule. Diese Zertifizierung gilt für drei Jahre. Wir freuen uns über diese Auszeichnung für Schulen, die sich in besonderem Maße im Bereich Digitalisierung oder Naturwissenschaften engagiert.

Verantwortliche Personen
André-Falk Leinweber MINT-Beauftragter
Nils Wallner Fachsprecher Informatik, Stellvertretender MINT-Beauftragter
Nicol Zahn Leiterin des Fachbereichs 3 (Erweiterte Schulleitung)
Marco Mazzone IT-Beauftragter

Gütesiegel Hochbegabung

Was bedeutet das Zertifikat „Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern“? 

Dieses Gütesiegel wird seit 2004 durch das Hessisches Kultusministerium an Schulen vergeben, die sich in besonderer Weise der Förderung der hochbegabten Schülerinnen und Schüler widmen. Voraussetzung für das Gütesiegel ist u.a. die Implementierung der Hochbegabtenförderung im Schulprogramm, das Angebot schulischer Förderprojekte für hochbegabte Schülerinnen und Schüler, die Beratung der Eltern sowie die Zusammenarbeit mit kompetenten außerschulischen Partnern. 

Die Karl-Rehbein-Schule ist seit dem Schuljahr 2007/08 im „Gütesiegelprogramm Hochbegabung“ des Hessischen Kultusministeriums und wird in ihrer Arbeit durch die schulpsychologischen Ansprechpartnerinnen und -partner mit der Zuständigkeit für das Thema Hochbegabung des Staatlichen Schulamts unterstützt. Auch die Begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN bietet Unterstützungsangebote u.a. für Lehrkräfte und Eltern rund um die Fragen in Zusammenhang mit intellektueller Hochbegabung.  

Karl-Rehbein-Schule
Im Schlosshof 2
63450 Hanau

Tel: (06181)6183-600
Fax: (06181)6183-699
E-Mail: info@karl-rehbein-schule.de