Was haben Kirschen, Äpfel, Bananen, Trauben und Johannisbeeren gemeinsam? Sie wären beinahe im Müll gelandet – und wurden stattdessen zu einem leckeren Obstsalat!
Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Lebensmittelverschwendung“ bekam die 5. Klasse im Geographieunterricht von Frau Weigand Besuch vom Foodsharing e. V. Hanau und Main-Kinzig-Kreis. Der Verein stellte den Schülerinnen und Schülern seine Arbeit vor und erklärte, wie Lebensmittel gerettet werden können, die von Supermärkten aussortiert wurden, obwohl sie noch genießbar sind.
Mit im Gepäck hatte der Verein jede Menge gerettetes Obst. Gemeinsam machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk: Sie wuschen und schnitten die verschiedenen Obstsorten und zauberten daraus einen großen, bunten Obstsalat, der anschließend natürlich gemeinsam gegessen wurde.
Dabei wurde das im Unterricht erworbene Wissen ganz praktisch erlebbar. In der vorherigen Unterrichtseinheit „Landwirtschaft“ hatten die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie viel Arbeit, Zeit und Ressourcen benötigt werden, bevor ein Lebensmittel überhaupt bei uns auf dem Teller landet. Nun ging es darum, was passiert, wenn Lebensmittel trotz all dieser Arbeit nicht gegessen, sondern weggeworfen werden.
Die Zusammenarbeit mit Foodsharing zeigte den Schülerinnen und Schülern auf anschauliche Weise: Lebensmittelverschwendung lässt sich vermeiden – und manchmal braucht es dafür gar nicht viel. Mit offenen Augen, kreativen Ideen und etwas Engagement können Lebensmittel gerettet und sinnvoll verwendet werden.
Und so wurde aus einer Geographiestunde nicht nur eine lehrreiche, sondern auch eine besonders leckere Unterrichtsstunde!
(Artikel verfasst: Mona Weigand mit Klasse 5b)






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