Ein Tag nach dem Internationalen Frauentag fand in der Marienkirche ein ökumenischer Schulgottesdienst der Karl-Rehbein-Schule statt. Biblische Frauengestalten standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der von zwei Religionsgruppen aus der E-Phase (unter der Leitung von Norbert Kaiser) und der zehnten Klasse (unter der Leitung von Frank Hagelstange) gestaltet wurde: Von Susanna, die von zwei alten Männern fälschlicherweise des Ehebruchs beschuldigt wird und deshalb gesteinigt werden soll, führte der Bogen zu starken Frauen aus der Bibel: Judith, die das Volk aus Kriegsgefahr rettet; Esther, die ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung in Persien verhindern kann; Maria, die Mutter Jesu.
Besonders eindrucksvoll war der Moment, in dem die Darstellerin der Susanna den Lektor vom Mikrofon wegstieß: Sie protestierte dagegen, dass Susanna zwar in letzter Minute gerettet wird, dass die Frau aber in der Geschichte das Opfer bleibt, das einen starken Helden als Retter benötigt.
Die Fürbitten am Ende des Gottesdienstes richteten den Fokus auf unterdrückte Frauen weltweit: in Krisen- und Kriegsgebieten, aber auch in durch Gewalt gekennzeichneten Partnerschaften oder männlich dominierten Hierarchien in der Arbeitswelt.
Schülerinnen und Schüler begleiteten zusammen mit Sophia Schüller und Christoph Klüh die Lieder im Gottesdienst.
Am Ausgang wurden Spenden für das Hanauer Frauenhaus gesammelt.
Hagelstange





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