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Architektin, Web-Designerin oder Schmuckgestalterin – das Berufsfeld Kunst und Design bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Studienplätze sind hart umkämpft. Und die Bewerbungsmodalitäten sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Umso wichtiger ist es, frühzeitig über die Inhalte und Formen einer Bewerbung Bescheid zu wissen.
zukunft@kunst erweitert das Angebot an Veranstaltungen der Berufsorientierung, die es in der KRS schon gibt, um eine Komponente, die den Spezialanforderungen der künstlerischen Studienbereiche Rechnung trägt. Die Veranstaltung wiederholt sich seit 2016 mit jährlich wechselnden Gästen und ist vor allem für den Kunst-Leistungskurs und interessierte Oberstufenschüler*innen ausgelegt.
Die zwei ehemaligen KRS-Schülerinnen Lea Marie Biehler und Polina Freyman waren nur zu gerne bereit von ihren Erfahrungen zu berichten: Themen waren das Lehramtsstudium für Kunst an der Goethe-Universität Frankfurt, das Theaterwissenschaftsstudium in Gießen und das Architekturstudium in Darmstadt.
Polina stellte das Studium der Architektur an der Fachhochschule Darmstadt vor, das sie mit viel Engagement betreibt und das mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering“ endet. Das Besondere am Studiengang Architektur ist die Kombination aus künstlerischer Kreativität und handfestem Ingenieurwissen. Für alle anwesenden Schüler*innen war es erleichternd zu hören, dass man Architektur auch mit einem „nur“ befriedigenden Durchschnitt studieren kann. Polina hob in ihrer Vorstellung die hohe intrinsische Motivation hervor, die dafür nötig ist und der nicht unerhebliche Kostenaufwand für Modellbaumaterialien.
Auch Lea Marie betonte den eigenen Antrieb und die Begeisterung am künstlerischen Ausdruck beziehungsweise der Kunstvermittlung. Fast wichtiger für die anwesenden Schüler*innen waren jedoch ganz lebenspraktische Fragen, etwa, wie man eine Wohnung findet, wie man sich einschreibt und was eine Bewerbungsmappe so an praktischen Arbeiten enthalten muss.
Beide hatten zudem etwas zum Durchblättern und Anschauen mitgebracht: Ein selbstgebautes Hausmodell, Fachtexte und Studieninhaltsübersichten, aus denen die Studienstrukturen, Inhalte und Abschlüsse deutlich wurden.
Die altersmäßige Nähe zu den SchülerInnen und die lockere Atmosphäre machten es einfach, persönliche Fragen zu stellen. Dabei ging es viel um lebenspraktische Dinge, etwa, was man nebenbei jobben kann oder was passiert, wenn man nicht gleich angenommen wird.
Ein gelungenes Format, das die Kunstfachschaft wiederholen wird!
Christine Biehler
Karl-Rehbein-Schule
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